Herzlich Willkommen in der
Ihrem Kind gelingt es nicht, sich eigenständig in der Schriftsprache mitzuteilen?
Texte können nicht eigenständig und verständlich geschrieben und/oder erlesen werden?
Trotz häufigen Übens bleiben nachhaltige Erfolge aus?
Eine Legasthenie, Lese- und Rechtschreibstörung, eine isolierte Rechtschreibstörung oder eine isolierte Lesestörung, nehmen großen Einfluss auf die Teilhabe der betroffenen Kinder und Jugendlichen in unserer Gesellschaft, in der Jeder lesen und schreiben können muss.
Eine Lese-Rechtschreib-Störung/ Legasthenie kann sich bei Kindern unterschiedlich zeigen. Häufig fallen die Schwierigkeiten erstmals in der Grundschule auf, wenn Lesen und Schreiben intensiver gelernt werden.
Eine richtige Förderung ist maßgeblich, damit Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Ihren Familien einen lösungsorientierten Umgang mit der Teilleistungsstörung erlernen können und die betroffenen Kinder und Jugendlichen die Fähigkeiten und Kompetenzen erlangen können, um eine umfangreiche Teilhabe in unserer Gesellschaft zu erreichen.


Die Lerntherapie findet ausschließlich in Einzeltherapie statt, da die Förderung auf das persönliche Profil der Stärken und Schwächen und die persönliche Lernsituation des Kindes zugeschnitten ist.
In einem Diagnoseprozess findet eine ausführliche Anamnese zu psychosozialen und medizinischen Besonderheiten der kindlichen Entwicklungsgeschichte statt.
Dazu kommen Verhaltensbeobachtungen, die Hinweise auf sensuelle, motorische und konzentrative Besonderheiten und auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes geben.
Dieser ganze Diagnoseprozess ermöglicht es, nicht nur die Schriftsprachliche Störung einzugrenzen, sondern auch die damit zusammenhängenden Probleme des Kindes zu bestimmen.
In einer nachfolgenden ausführlichen Beratung der Eltern wird ein individueller Förderplan für das Kind erörtert und eine Therapie eingeleitet.
Eine systemische integrative Lerntherapie kann mit einem breiten Spektrum an Interventionsmöglichkeiten die ganz individuelle Problemlage des Kindes angehen.
Der Förderplan enthält strukturierte Übungen um unter anderem die phonologische Bewusstheit, die Laut-Buchstaben-Zuordnung, die Rechtschreibstrategien sowie das sinnerfassende Lesen zu trainieren. Die Therapie orientiert sich am jeweiligen Lernstand des Kindes und erfolgt in kleinen, nachvollziehbaren Schritten.
Neben der fachlichen Förderung spielt auch die emotionale Unterstützung eine wichtige Rolle. Viele Kinder mit LRS erleben Misserfolge und Unsicherheiten in der Schule. Die Lerntherapie schafft einen geschützten Rahmen, in dem Lernen ohne Druck möglich ist, positive Lernerfahrungen gestärkt werden und die Kinder Selbstwirksamkeit erfahren.
Ziel der Lerntherapie ist es, die Lese- und Rechtschreibkompetenz nachhaltig zu verbessern und Lernblockaden abzubauen.
Unterstützung und Verständnis des häuslichen und schulischen Umfelds sind für eine Therapie unabdingbar. Regelmäßige Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern sind aus diesem Grund ein unverzichtbarer Bestandteil der systemischen Lerntherapie.